Von Null auf Hundert - Teil 1

von Andreas Heinen (Kommentare: 0)

Melanie Rick beschreibt uns in ihrem Blog, wie sie zum Rennradsport gekommen ist und wie motiviert sie ihre sportlichen Ziele verfolgt. Das ForLife-Team freut sich darauf, sie nun auf ihrem Weg zu begleiten!

Jahrelang war ich wie in einer Art Winterschlaf. Kein Sport und keinerlei Motivation etwas für mich und meinen Körper zu tun. Ende 2014 habe ich dann aber angefangen, meinen Traum Radsportlerin zu werden, Wirklichkeit werden lassen. Bevor ich mit dem Rennrad die Straßen erobern konnte, war zunächst das Mountainbike mein Einstieg, denn mit dem Radsport war ich ja noch vollkommen unerfahren und trug außerdem noch etwas und zu viel „Ballast“ mit mir herum.

Im Dezember 2014 war dann mein neues Mountainbike da und los ging es mit den ersten Rollversuchen im Gelände. Egal ob Waldautobahn oder geführte Touren: ich war sofort mit Begeisterung dabei. Vielleicht etwas überschwänglich und ohne wirklich zu ahnen, worauf ich mich da eingelassen habe, ging ich dann Anfang 2015 beim „Schinderhannes“ in Koblenz auf der MTB-Funstrecke an den Start. Auch das hat mir direkt riesigen Spaß gemacht und von da an war ich regelmäßig mit dem Bike unterwegs.

Ende 2015 habe ich mir dann den Traum erfüllt und die Bestellung eines Ridley Liz aufgegeben. Endlich ein Rennrad! Und spontan wie ich so bin, habe ich mich auch gleich für „Rund um Köln“ angemeldet, obwohl mein Rad noch nicht einmal ausgeliefert war.

Mitte Januar war das Rad dann abholbereit und bei frostigen Wintertemperaturen startete ich die ersten kleinen Versuche auf dem Rennrad. Schnell war mir klar, dass dies meine beste Entscheidung war! Endlich auf einem Rennrad unterwegs und dem jahrelangen Traum, Rennradsportlerin zu werden, wieder ein gehöriges Stück näher. Das Rennen „Rund um Köln“ war dann eine tolle Erfahrung und Lehre zugleich. Doch die Entscheidung daran teilzunehmen, habe ich nicht bereut.

Im Frühjahr 2016 habe ich mich dann in einem örtlichen kleineren Radsportverein angemeldet, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Im April 2016 hatte ich mir dann kurzer Hand vorgenommen, an wenigstens einem Radmarathon aus der NRW Marathon Challenge mit über 200km teilzunehmen. Ich wollte aus Neugier testen, ob ich solche Streckenlängen schaffen kann. Was soll ich sagen? Aus der geplanten Teilnahme an einem Radmarathon wurden dann letztlich sechs Rennen im Rahmen der NRW Radmarathon Challenge.

Im Sommer 2016 habe ich dann Dominique Baumann vom RSC Rheinbach kennengelernt. Er ist durch und durch Radsportler und hat mir mit Rat und Tat sowie jeder Menge Humor und Geduld beim Einstieg in die Radrennwelt geholfen.

Spätestens nachdem ich bei einer Radtourenfahrt noch zwei Mädels aus der Frauengruppe des RSC Rheinbach kennengelernt hatte, war der Vereinswechsel beschlossene Sache. Eine gute und richtige Entscheidung, denn hier habe ich genau die Unterstützung aus dem Damen- und aus dem Herrenteam gefunden, die ich gesucht habe.

Eine kleine Überraschung gab es für mich dann im November, als ich eine Email meines Teamtrainers Volker Neumann im Postfach hatte. Hier stellte er mir das Peloton Stabilus Team vor. Mein Interesse war natürlich sofort geweckt und so habe ich mich der Damenabteilung angeschlossen. Denn wo bekommt man sonst die Chance, in einem Jedermann Team starten zu dürfen.

Im Dezember 2016 hatte ich dann wieder eine meiner fixen Ideen: ich habe mich für die Flandern Rundfahrt 2017 über die Volldistanz angemeldet, auch hier ohne wirklich zu ahnen, was das für mich an Vorbereitung bedeutet. Aber ich habe den Willen und das Ziel, diesen Radklassiker sturzfrei und bestenfalls ohne eine Helling absteigen zu müssen, ins Ziel zu bringen. Am 1. April wissen wir mehr…

Seit 2017 bin ich nun Peleton Stabilus Team-Mitglied und direkt ab dem Jahresstart folgte ein Termin dem anderen. Im Februar hatte ich dann zum ersten Mal Kontakt zum ForLife Team. Michael Gissinger (links im Bild), der mit uns zunächst eine professionelle Leistungsdiagnostik durchgeführt hat, unterstützt uns wirklich super in Sachen Trainingsplanung und –steuerung.

Ach ja: ganz nebenbei habe ich mich im Januar 2017 auch noch zum Amstel Gold Race und zum Gran Fondo Rosa angemeldet. Ich freu mich drauf!

 

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